Ordnung ins Kinderzimmer? So klappt es!

Wir freuen uns, euch einen ganz besonderen Gastbeitrag zu präsentieren! Heute dreht es sich bei uns um das Thema „Ordnung im Kinderzimmer“ – ein wichtiges Thema für alle Eltern um den Alltag ein Stück weit einfacher zu gestalten.

Jenni ist zertifizierter Ordnungscoach der Akademie der Ordnung, die sich zum Ziel gemacht haben Haushalte zu organisieren und auch langfristig Ordnung zu schaffen.

Wir Eltern wissen, dass Ordnung im Kinderzimmer wirklich nicht leicht zu halten ist.
Der Hauptgrund dafür ist die große Anzahl der Spielzeuge und das fehlende „Ordnungssystem“, welches auch für Kinder leicht und vielleicht sogar mit Freude umsetzbar ist.

Deshalb möchte ich heute ein paar Tipps uns Tricks für Ordnung im Kinderzimmer mit euch teilen.

Ordnung ins Kinderzimmer? So klappt es!
Gastbeitrag von Ordnungscoach Jenni

Schritt 1: Ausmisten

Wie bei uns Großen, besitzen Kinder meist zu viele Gegenstände, die sie eigentlich gar nicht alle nutzen können. Durch die Menge verliert das Kind den Überblick und weiß gar nicht, was es für tolle Spielsachen besitzt. Es spielt hier mal kurz, dann da ein bisschen und das ist dann nach kurzer Zeit auch schon wieder langweilig.

Jetzt geht’s dem Spielzeug an den Kragen. 🙂

Alles was kaputt und nicht mehr vollständig ist, kann auf jeden Fall schon einmal weg.

Der nächste Schritt beim Ausmisten ist das Beobachten deines Kindes. Mit welchem Spielzeug beschäftigt sich dein Kind gerne und länger?

Je nach Anzahl, kannst du die Menge des Spielzeugs dafür halbieren oder sogar dritteln, damit du das Spielverhalten besser erleben und einschätzen kannst.

Wenn du dir bei ein paar Spielsachen nicht sicher bist, kannst du sie probeweise mal weg nehmen und schauen, ob dein Kind es vermisst.
So lernst du das Lieblingsspielzeug deines Kindes kennen und kannst mit gutem Gefühl die anderen Dinge aussortieren.

Jetzt gibt es fürs Ausmisten zwei Möglichkeiten, die von Kind und Alter abhängig sind. Entweder du machst es alleine, wenn dein Kind etwas länger unterwegs ist oder du machst es mit deinem Kind zusammen. Die Erfahrung zeigt, dass Kinder sich sehr schwer damit tun Dinge wegzugeben, auch wenn sie diese eigentlich gar nicht mehr verwenden und somit auch nicht vermissen würden. Je früher man mit den Kindern das Ausmisten übt und ihnen dabei erklärt, dass die Dinge bald ein anderes Kind glücklich machen können und/oder man Platz schafft für neues bzw. altersgerechtes Spielzeug, desto leichter wird es irgendwann.

Wichtig ist, dass ihr das komplette Spielzeug rausholt und folgende Stapel bildet:

  • Bleibt im Kinderzimmer
  • Vielleicht Kiste (wenn das Kind das Spielzeug darin in den kommenden Wochen nicht vermisst bzw. danach fragt, kann es weg)
  • Für Geschwisterkinder einlagern
  • Verkaufen/verschenken

Es gibt leider keine richtige oder perfekte Anzahl an Spielzeug. Denkt nur immer daran, dass ihr euer Kind nicht reizüberfluten möchtet und mehr Ruhe in das Kinderzimmer bringen wollt. Das ist euer Ziel und je nach Zimmer und Stauraum unterschiedlich.

So, jetzt habt ihr ordentlich ausgemistet und was jetzt?

Schritt 2: Kategorien bilden, mit Hilfe von Ordnungsboxen

Wir geben dem Spielzeug jetzt einen festen Platz. Bei uns großen wissen wir zum Beispiel intuitiv wo die Besteckschublade ist und wir dort den kleinen Löffel finden. Das ist ein fester Platz und dort gehört er nunmal hin.

Dieses Prinzip solltet ihr euch als Beispiel für das Kinderzimmer nehmen. Es gibt eine Kategorie (z.B. Lego, Bücher, Gesellschaftsspiele, Kuscheltiere, Autos usw.) und diese solltet ihr, auf den passenden Ordnungsboxen, durch Bilder, Farben oder Schrift für die Kinder kenntlich machen.

Das Kind sieht auf dem Bild von der Kiste ein Auto und weiß bzw. lernt, dass hier alle Autos zuhause sind. Labels kannst du entweder selbst malen oder aus dem Internet ausdrucken. Danach laminieren und z.B. mit einem „Bin Clip“ an der Kiste befestigen. Es gibt im Internet auch fertige Labels z.B. mit Schriftzügen als Aufkleber. Einfach mal das internet durchstöbern, da werdet ihr bestimmt fündig.

Schritt 3: Ordnung durch Spiel und Spaß beibehalten

Ihr habt es geschafft und das Kinderzimmer besteht nur noch aus Lieblingsspielzeug, welches in unterschiedlichen Ordnungsboxen mit Kategorie-Beschriftung, nur darauf wartet bespielt zu werden. Damit das Kinderzimmer nach einem Tag nicht wieder aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen, könnt ihr gemeinsam folgende Regel festlegen:

Jeden Abend kommt das Spielzeug wieder in seine Kiste bzw. seinen Ausgangsort.

Das sollte nicht als Bestrafung oder „Arbeit“ rübergebracht werden, sondern mit viel Spaß und Freude umgesetzt werden. Macht vielleicht ein Spiel daraus. Musik an machen und bis das Lied fertig ist, muss alles Spielzeug wieder in den jeweiligen Kisten sein. Das könnte sogar euer abendliches Ritual werden und der Gewinner vom Vortag, darf am nächsten Tag den Aufräumsong bestimmen.

Ich hoffe diese Tipps helfen euch, das Chaos aus dem Kinderzimmer zu verbannen und langfristig für Ordnung zu sorgen.

Viel Erfolg und vor allem ganz viel Spaß dabei,
wünscht dir Jenni von Alles in bester Ordnung 

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